Droht Montabaur 21? Neugestaltung Konrad-Adenauer-Platz in der Kritik

Veröffentlicht am 28.04.2014 in Pressemitteilung

Konrad-Adenauer-Platz heute

Montabaur - Erst wenige Jahre nach der kompletten Neugestaltung des Konrad- Adenauer- Platzes, die bis heute für Ärger sorgt, möchte die CDU - Mehrheit im Stadt - und Verbandsgemeinderat den Platz zur Hälfte mit neuen Gebäuden zubauen. Das Planungsbüro, das die Machbarkeitsstudie hierzu erstellt hat, bejahte auch die Machbarkeit von Stuttgart 21.

Angeführt wird die CDU dabei von Bürgermeister Edmund Schaaf, der offensichtlich die Vision verfolgt, aus Montabaur ein Einkaufszentrum mit riesigen Ladenflächen zu machen. Daher nahm er eine anstehende Sanierung des Verbandsgemeinderathaus zum Anlass, um kurzerhand aus einer Verbandsgemeindesache ein Stadtentwicklungskonzept zu machen. Dies möchte er ilm Verein mit einer britischen Investmentgesellschaft, der das Haus Hissen gehört sowie der örtlichen Kreissparkasse umsetzen.  Der Bürgermeister der Stadt, Klaus Mies, hatte diesem Ansinnen offenbar wenig entgegenzusetzen. Vor allem aber fragt von den Verantwortlichen der CDU niemand nach den Folgen für die Bürgerinnen und Bürger, den Kosten für Stadt und Verbandsgemeinde und der tatsächlichen Realisierbarkeit des Mega- Projekts. Die SPD Montabaur sieht sich deshalb in der Pflicht, die Bürger zu informieren und dafür zu kämpfen, dass sie auch beteiligt werden. Offene Fragen, die sich an die hochfliegenden Baupläne knüpfen, sind: 

 

  • Wo wird künftig der Markt stattfi nden?
  • Was wird aus den Geschäften in unmittelbarer Nähe des oder auf dem Konrad- Adenauer- Platz?
  • Hält die Tiefgarage, die gerade selbst erst saniert wurde, einer solchen Baulast stand?
  • Wie wird der Parkraum der Tiefgarage über Jahre hinweg ersetzt?
  • Welche Geschäfte sollen die großen Flächen von mehreren tausend Quadratmetern beziehen?

 

Das sind nur die hauptsächlichen Fragen, auf die es bislang noch keine Antworten gibt. Es werden sich sicherlich noch weite sehr weitreichende und schwerwiegende Fragestellungen ergeben. Der Vorsitzende der SPD in Montabaur, Harald Birr, äußert grundsätzliche Bedenken auch zur Vorgehensweise: Bevor man in Montabaur einmal wieder ein Bauprojekt von solchen Ausmaßen angeht, müssen erst die Bürgerinnen und Bürger gehört werden.“ Auch im Verbandsgemeinderat, in dem die CDU - Mehrheit das überdimensionierte Projekt schon abgenickt hat, betonte Marcel Moning für die SPD die Wichtigkeit der Bürgerbeteiligung gerade bei Entscheidungen, die das Stadtbild Montabaurs tiefgreifend verändern würden. Daher wird die SPD im anstehenden Wahlkampf dafür werben, die Bürgerinnen und Bürger stärker einzubeziehen.

 

Die Bürger der Stadt und des Gemeindeverbandes Montabaur sind daher aufgerufen, sich für mehr Bürgerbeiteiligung auszusprechen. Dies wollen wir mit einer Unterschriftenliste unterstützen. Sie finden die  Liste hier: Download

 

 

SPD-Gemeindeverband Montabaur

Tanja Machalet, MdL

                              www.tanja-machalet.de/internet

Hendrik Hering, MdL

                                            www.hendrik-hering.de

Gabi Weber, MdB

                                           www.gabi-weber-spd.de

 

Vorwärts

Wetterbericht

Besucherzähler

Besucher:1861954
Heute:4
Online:1

Nachrichtenticker:

01.03.2021 15:21 FÜR DEUTSCHLAND. FÜR DICH.
„Wir sind überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Antworten, die wir mit unserem Zukunftsprogramm geben. Wir schaffen ein neues Wir-Gefühl. Wir sorgen für Veränderungen, die notwendig sind für eine moderne, erfolgreiche Wirtschaft, die Umwelt und Klima schont. Wir machen unseren Sozialstaat fit für die Zukunft. Und wir stärken den Frieden und

25.02.2021 20:51 Ein herber Rückschlag für alle Beschäftigten in der Altenpflege
Die kirchlichen Arbeitgeber haben einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag und damit eine bessere Bezahlung verhindert. Das ist ein herber Rückschlag für alle Beschäftigten in der Altenpflege. Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion: „Wir alle wissen: Die Situation vieler Beschäftigter in der Altenpflege ist seit Jahren von Überlastung und Personalmangel geprägt. Gute Pflege braucht aber gute Arbeitsbedingungen und

24.02.2021 19:15 Manöver von Grünen und FDP behindert die Bekämpfung von Hasskriminalität
Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, den Vermittlungsausschuss anzurufen, um das Gesetz zur Regelung der Bestandsdatenauskunft erneut zu verhandeln. Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben Mitte Februar 2021 im Bundesrat das dringend notwendige Gesetz ausgebremst, so dass es weiterhin nicht in Kraft treten kann. „Durch ihre Blockade des Gesetzes zur Regelung der Bestandsdatenauskunft verhindern Grüne und

24.02.2021 19:00 Sport-Allianz “Mit Schwung und Bewegung raus aus der Pandemie“
Sport und Bewegung sind für eine Gesellschaft unverzichtbar. Und wo geht das besser als in unseren Sportvereinen? Das Bundesgesundheitsministerium muss zusammen mit dem Bundesinnenministerium aktiv werden, um die Menschen zum (Wieder-)Eintritt in die Vereine zu ermutigen. Dieses Anliegen wird auch mit Beschluss der Sportministerkonferenz vom 22. Februar 2021 unterstützt. „Sportvereine in Deutschland verzeichnen durch COVID-19

24.02.2021 18:52 Provisionsdeckel in der Restschuldversicherung kommt – Bundeskabinett setzt Einigung der Koalitionsfraktionen um
Die Koalitionsfraktionen haben sich darauf geeinigt, Abschlussprovisionen bei der Restschuldversicherung bei 2,5 Prozent zu deckeln. Mit dem heutigen Kabinettbeschluss hat die Bundesregierung diese Einigung umgesetzt. „Marktuntersuchungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zeigen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher beim Abschluss von Restschuldversicherungen außerordentlich hohe Abschlussprovisionen zahlen müssen. Auf diesen Missstand wollen wir nun reagieren und haben uns

Ein Service von info.websozis.de