Lewentz/Guth: Der Name Otto Wels steht für Zivilcourage und Mut

Veröffentlicht am 23.03.2013 in Allgemein

Am 24. März jährt sich zum 80. Mal der Erlass des Ermächtigungsgesetzes, mit dem die Nationalsozialisten 1933 das rechtstaatliche System der Weimarer Republik endgültig aushebelten. Nur die Sozialdemokraten stimmten damals geschlossen gegen das Gesetz, das den Weg in eine verbrecherische Diktatur ebnete.

Es war Otto Wels, der Vorsitzende der SPD, der mutig vor das Parlament trat und in deutlichen Worten das "Nein" der Sozialdemokraten begründete. "Otto Wels formulierte stellvertretend für seine Fraktion das ,Nein' zu Hitler, das ,Nein' zu einer menschenverachtenden Ideologie. Dieser offene und mutige Widerstand - auch unter Einsatz der eigenen Sicherheit und Gesundheit - ist einer der Meilensteine in der 150-jährigen Geschichte der deutschen Sozialdemokratie", sagte Roger Lewentz, SPD-Landesvorsitzender.

Anlässlich des Jahrestags wird landesweit mit zahlreichen Aktionen an die bedeutende Rede von Otto Wels erinnert. So beispielsweise in Worms, wo ein Platz nach Otto Wels benannt wird. An der Einweihung nehmen neben Roger Lewentz auch der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel und der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD, Jens Guth, teil.

"Der Name Otto Wels steht über Parteigrenzen hinweg beispielhaft für Zivilcourage und Mut. Der Otto-Wels-Platz soll deshalb nicht nur der Erinnerung an einen standhaften Sozialdemokraten dienen, sondern ist gleichzeitig eine Mahnung zur Wachsamkeit gegenüber jeder Form des Faschismus in der Gegenwart und der Zukunft", so Jens Guth.

 

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