Immer mehr Kindertagesstätten öffnen sich für die Betreuung von zweijährigen Kindern und der Bedarf an dieser Form der Betreuung ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Doch reicht das Angebot an Betreuungsplätzen in Montabaur aus ?
Immer mehr Kindertagesstätten öffnen sich für die Betreuung von zweijährigen Kindern und der Bedarf an dieser Form der Betreuung ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Doch reicht das Angebot an Betreuungsplätzen in Montabaur aus ?
Die SPD der Kreisstadt verweist darauf, dass es bereits jetzt in vielen Kitas Wartelisten für die Betreuung von zweijährigen Kindern gebe und nicht genügend U3-Plätze zur Verfügung stünden. Da ab 2013 zudem ein Rechtsanspruch für die Betreuung von einjährigen Kindern besteht, ist damit zu rechnen, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen weiter steigen wird.
Zwar gibt es Pläne der Verwaltung für eine Erweiterung des Betreuungsangebotes in der Stadt, doch die SPD möchte in den kommenden Wochen überprüfen, ob die bisher angedachten Erweiterungen wirklich ausreichen, um den Notstand bei der U3-Betreuung zu beseitigen. "Wir wollen uns vor Ort, d.h. in den Betreunungseinrichtungen informieren, wie die Lage tatsächlich aussieht", so die Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat, Christa Stendebach.
Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Dr. Tanja Machalet wird der SPD-Ortsverein Montabaur die Kindertagesstätten im Stadtgebiet besuchen, um sich vor Ort einen Überblick zu verschaffen. "Wir sehen jetzt schon, und nicht nur in Montabaur, dass der im Februar vom Jugendhilfeausschuss beschlossene Bedarfsplan für die Kindertagesstätten im Westerwaldkreis die tatsächliche Nachfrage nicht abbildet. Das heißt, wir müssen jetzt nachsteuern, damit Eltern und Kitas für das neue Kindergartenjahr wirklich Planungssicherheit haben", so Machalet.
Björn Walden, Vorsitzender der SPD Montabaur, ergänzt: "Wenn wir möchten, dass sich junge Familien für unsere Stadt entscheiden, dann müssen wir eine angemessene Kinderbetreuung sicherstellen. Wichtig ist, dass wir schnell handeln: Kinder die heute geboren werden haben nichts davon, wenn erst in drei Jahren die entsprechenden Betreuungsplätze zur Verfügung stehen."
Die SPD bittet außerdem um Rückmeldungen der Bürger: Ist das Betreuungsangebot aus ihrer Sicht ausreichend? Welche Erfahrungen haben Sie bei der Suche nach Betreuungsplätzen gemacht? E-Mail: bjoernwalden@yahoo.de
www.tanja-machalet.de/internet
www.hendrik-hering.de
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